Seit Montag werden in Frauenfeld wieder Zuckerrüben verarbeitet. Der defekte Kalkofen wurde rückgebaut. Der Zuckerrohsaft wird nun mit zugeführtem Branntkalk und CO₂ gereinigt.
Für die Reinigung des Zuckersaftes verwendet die Schweizer Zucker AG zugekaufte Rohstoffe. «Rund 15 m³ Branntkalk und 1200 m³ CO₂ werden pro Stunde für den Prozess benötigt», erklärt Raphael Wild, Leiter Kommunikation bei der Schweizer Zucker AG, am Dienstag vor Ort. Der Branntkalk wird mit Wasser gemischt, so dass die Kalkmilch entsteht. In einem blauen Behälter, so gross wie ein Baustellencontainer, werden Kalkmilch und Kohlendioxid gemischt.
Ab hier verläuft der Prozess wie üblich. Wild spricht von einer möglichen Verarbeitungskapazität des Provisoriums von 200 Tonnen Rüben pro Stunde, im Moment sind es 160 Tonnen.
Text und Bild : Stefanie Giger
