Das Konzept zur Stilllegung von Zuchtsauenplätzen von Suisseporcs sorgt bei den Ostschweizer Schweineproduzenten für Unmut. Der Vorstand der Suisseporcs-Sektion Ost fordert, zusätzliche Optionen zu prüfen.
Das Stilllegungskonzept wäre ein grundlegender Systemwechsel, ein künstlicher Eingriff auf der Angebotsseite, mit der Hoffnung, Preise stabilisieren zu können, argumentiert der Sektionsvorstand. Langfristig gesehen sei das Konzept gar ein Blankoscheck für den Produktionsausbau. Die Ostschweizer kritisieren ausserdem, dass es für die vor- und nachgelagerten Betriebe keine Einschränkungen oder Verpflichtungen gäbe. Der «Thurgauer Bauer» hat mit Vorstandsmitglied Aaron Milz über mögliche Alternativen gesprochen.
