Der Kleine Fruchtwickler sorgt im Apfelbau immer häufiger für grosse Schäden. An der Güttinger Tagung am vergangenen Samstag stellte Julien Kambor Versuche zur Bekämpfung vor, welche Agroscope in Wädenswil sowie auf Praxisbetrieben in den Kantonen Thurgau und St.Gallen unternommen hat.
Wurmfrass kann im Apfelanbau für erhebliche wirtschaftliche Einbussen sorgen. Entsprechende Schädlinge sind nebst dem Apfelwickler verschiedene Arten des Schalenwicklers sowie der Kleine Fruchtwickler (KFW). Letzterer ist nicht so weit verbreitet wie der Apfelwickler, in der Schweiz findet man ihn hauptsächlich in Lagen zwischen 500 und 600 m ü.M. Trotz verschiedener Bekämpfungsmassnahmen hat der KFW in den letzten Jahren lokal grosse Schäden verursacht.
Text: Alexandra Stückelberger, «BauernZeitung»
