Die aktuelle Hitzewelle fordert die Bauern. Noch halten sich die Schäden an den Kulturen in Grenzen. Dauert die Hitze weiter an, drohen Ernteausfälle – im Acker- und Futterbau. Wer kann, bewässert die Kulturen. Doch dies ist im Thurgau nicht mehr überall möglich.
Die Pegelstände der Fliessgewässer und Seen im Thurgau sind auf einem tiefen Niveau. Deshalb hat der Kanton per 19. Juni ein Wasserentnahmeverbot aus Oberflächengewässern erlassen. Martin Eugster, Leiter Amt für Umwelt, macht eine aktuelle Lageeinschätzung. Die Situation bei Fliessgewässern und Weihern sei nach wie vor sehr kritisch. Verschärfungen seien in den nächsten Tagen aber nicht zu erwarten, so Eugster. «Eine Ausdehnung des Entnahmeverbotes auf diese Wasserressourcen ist nicht angezeigt.»
Text: Stefanie Giger
