Wasser entscheidet im Gemüsebau nicht nur über Ertrag, sondern auch über Gleichmässigkeit, Qualität und Erntetermin. Gleichzeitig ist die Verfügbarkeit nicht mehr jederzeit selbstverständlich. Wer Boden, Kultur und Witterung gemeinsam beurteilt, kann das vorhandene Wasser gezielter einsetzen.
Als der Kanton Thurgau im Juni 2026 die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern einschränkte, wurde eine bekannte Abhängigkeit besonders sichtbar: Viele Gemüsekulturen benötigen genau dann zuverlässig Wasser, wenn Bäche und kleinere Flüsse am wenigsten führen. Für die Betriebe geht es deshalb nicht nur darum, ob beregnet werden kann. Entscheidend ist, das verfügbare Wasser dort einzusetzen, wo es den grössten Nutzen bringt.
