Seit Ende Juni 2025 gab es in Frankreich nahe der Schweizer Grenze mehrere Fälle der Lumpy-Skin-Krankheit. Um eine Ausbreitung in der Schweiz zu verhindern, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) per 18. Juli eine Überwachungszone eingerichtet. Wir haben mit Kantonstierärztin Astrid Hollberg über die Krankheit und mögliche Folgen für den Thurgau gesprochen. «Das Veterinäramt Thurgau nutzt die Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche oder der Afrikanischen Schweinepest und den dazugehörigen Übungen, um bei einem Auftreten der Lumpy-Skin-Krankheit schnell reagieren zu können», sagt Hollberg. Sie schliesst nicht aus, dass sich das Virus auch in der Schweiz ausbreiten könnte. «Umso wichtiger ist es, betroffene Betriebe schnell zu identifizieren und insbesondere die empfänglichen Tiere in der Überwachungszone möglichst schnell zu impfen. Damit kann eine Ausbreitung verhindert werden.»
Text: Stefanie Giger
