Toni Seeholzer aus Uetwilen macht im Ackerbau gute Erfahrungen mit dem Schälpflug. Am Herbstbodentag wurde das Verfahren anderen Varianten der flachen Bodenbearbeitung gegenübergestellt. Aber auch Gründüngungen, Blühstreifen und Düngung waren Thema.
Schwerpunkt des diesjährigen Herbstbodentags war der Vergleich von Bodenbearbeitungsmethoden. Dafür eignete sich der Betrieb von Toni Seeholzer bestens. Auf seinem viehlosen Betrieb mit 64 ha LN baut Seeholzer Zuckerrüben, Weizen, Dinkel, Braugerste, Raps, Lein und Polentamais an sowie auf 7 ha Beeren – vor allem Heidelbeeren. Im Ackerbau verzichtet der Landwirt auf tiefe Bodenbearbeitung. «Ich habe schwere, träge Böden, die oberflächige Bodenbearbeitung hat sich bei mir bewährt», erklärte Seeholzer den rund 100 Teilnehmern, die letzten Freitag den Weg nach Uetwilen gefunden hatten.
Text: Stefanie Giger
