Die Stallvisite erlaubt den Besuchern/-innen, einen Blick hinter die Kulissen eines Bauernhofs zu werfen. Konsumenten/-innen können sich ein eigenes Bild der Tierhaltung und Lebensmittelproduktion verschaffen und ihre Fragen direkt an die Experten richten. Der Bauernhof wird zum persönlichen und transparenten Ort der Begegnung. Interessierte Bauern können sich jederzeit für die Stallvisite anmelden.
Vor 18 Jahren wurde das Projekt Stallvisite lanciert, um am Ort des Geschehens zu zeigen, wie die wertvolle Nahrungsmittelproduktion abläuft, wie die Tiere leben und wie sie als Landschaftspfleger eingesetzt werden. Die Stallvisite bietet den Bauernfamilien eine interaktive Plattform, an der sich Besucher/-innen über die Haltung der Nutztiere und die Lebensmittelproduktion informieren und den Bauernhof erleben können. Für die Stallvisite eignen sich interessierte, kommunikative Betriebsleiter/-innen, die Freude am Austausch mit Menschen haben und die für mindestens ein Jahr ihren Hof auf individuelle Weise der Bevölkerung zugänglich machen. Natürlich angepasst an die strukturellen und zeitlichen Möglichkeiten der Bauernfamilie sowie aktuell im Einklang mit den Corona-Schutzkonzepten der Kantone. Besonders eignen sich Betriebe an einfach erreichbaren Orten, in Agglomerationen und an gut besuchten Wander- und Spazierwegen. Die Stallvisite kann ideal mit dem Tag der offenen Hoftüren am 12. Juni 2022 kombiniert werden. Der Tag der offenen Hoftüren ist ein nationaler Eventtag, mit dem den Besuchern/-innen ein Blick hinter die Kulissen eines Bauernhofs ermöglicht wird und der sich bestens als Saisonstart ins Stallvisitenjahr eignet. Die Anmeldung für die beiden Projekte läuft separat via Bauernportal.
Kontakt, Anmeldung und Fragen
Die Stallvisite ist ein Projekt der Basiskampagne «Schweizer Bauern. Von hier, von Herzen.» unter der Federführung des Schweizer Bauernverbands. Für das Projekt Stallvisite können sich interessierte Betriebsleiter/-innen unter www.bauernportal.ch anmelden oder sich für eine persönliche Beratung oder Unterstützung direkt an die zuständige Projektleiterin Maria Känel wenden.