Grundwasser, Hochwasserschutz und Sohlenerosion. Um diese Themen drehte sich das Forum Thur, das am 6. Juni anlässlich des Tags der Thur stattfand.
Mit dem Thur-Historiker Meinrad Suter, Regierungsrat Dominik Diezi und Paul Steffen, Vizedirektor des Bafu, waren drei Referenten mit unterschiedlichen Berührungspunkten mit der Thur zu Gast. Diezi und Steffen waren sich in vielem einig. Diezi sagte es so: «Die Thur ist die grösste Naturgefahr im Kanton Thurgau. Das heutige Sicherheitskonzept genügt nicht mehr.»
Ob es dann wirklich so kommt oder ob die frei mäandrierende Thur dann doch mehr Kulturland beansprucht, bereitet den Bauern Sorgen. Landwirt und VTL-Vorstandsmitglied Peter Haldemann brachte es folgendermassen auf den Punkt: «Niemand kann uns garantieren, dass es bei den 212 ha Landverlust bleibt.»
Text: Stefanie Giger
