Rund 170 Fachleute aus der europäischen Chicorée-Branche trafen sich letzte Woche zur mehrtägigen Chicorée-Biennale in der Schweiz. Im Zentrum standen Innovationen, die Marktsituation sowie der Konsumrückgang von Chicorée.
Angereist waren Vertreter/innen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich und der Schweiz, welche in der Chicorée-Branche tätig sind. Alle zwei Jahre treffen sie sich zum grenzübergreifenden Austausch. In diesem Jahr war die Schweiz Gastgeberland. «Unsere Produkte und unsere Arbeit haben einen Wert, wir sollten uns nicht darunter verkaufen», sagte Roland Stoll, Vizepräsident des Verbands Schweizer Gemüseproduzenten, vor rund 170 Zuhörer/innen. Neben dem Preisdruck ist auch die Verfügbarkeit von Arbeitskräften in allen Ländern ein Thema. An den Fachvorträgen befassten sich die Referenten mit einem effizienteren Umgang mit Unkraut und Schädlingen sowie mit Verbesserungen im Anbau.
