Es geht unter die Haut, wenn Landwirte über den Ausbruch einer Tierseuche berichten. Meistens lässt sich nicht einmal die genaue Ursache bestimmen. Jenifer van der Maas berichtete darüber an der regionalen Milchviehtagung in Istighofen.
«Nicht nur gegen aussen muss man die Ausbreitung von Erregern reduzieren oder verhindern, sondern auch innerhalb des Betriebs, sowohl zwischen Tieren derselben Art als auch zwischen unterschiedlichen Tierarten», sagte van der Maas. Bei meldeflichtigen Seuchen (ausgenommen Botulismus) entschädigt die öffentliche Hand dem Tierhalter einen Teil des toten Tieres und übernimmt die Kosten für Bekämpfungs- und Prophylaxemassnahmen (Beprobung, Labor, Desinfektionsmittel etc.). Der Ertragsausfall wird nicht entschädigt. Dafür kann eine Tierversicherung aufkommen, wie sie seit Anfang Jahr die Schweizer Hagel anbietet.
