Die erste Flurbegehung der Landi Thula in diesem Jahr führte nach Frauenfeld auf den Betrieb von Lukas und Esther Maurer. Die Bedingungen für den Pflanzenbau sind in diesem Frühjahr grösstenteils ideal. Mit den Niederschlägen von letzter Woche stieg das Krankheitsrisiko in den Kulturen. Darum gilt dem Pflanzenschutz derzeit ein besonderes Augenmerk.
Nachdem in der Vorwoche Temperaturen um die 20 ºC herrschten, brauchte man am 6. Mai eine dicke Jacke oder zumindest langärmlige Kleidung. Die kühlen Temperaturen hielten die Bauern jedoch nicht von einer Teilnahme ab. 60 Personen konnten Christian Tschirren, Leiter Agrar Landi Thula, und Gastgeber Lukas Maurer begrüssen. Maurers bewirtschaften am Rande der Kantonshauptstadt einen 33 ha grossen ÖLN-Betrieb mit 65 Milchkühen, 12 500 Aufzuchtlegehennen, Ackerbau, Grünland, Hochstammobst und Direktvermarktung. Maurers bauen Kartoffeln, Zuckerrüben, Getreide (alles IP-Suisse) sowie Kunstwiesen, Sonnenblumen, Silomais und Feldgemüse an. «Der Ackerbau macht die landwirtschaftlichen Arbeiten auf unserem Betrieb abwechslungsreicher und spannender», sagte Maurer.
Text: Stefanie Giger
