66 Absolventinnen und Absolventen, eine sensationelle Schlussnote von 6.0 und der Cup-Pokal des FC St. Gallen – das war die Thurgauer Schlussfeier der Grundbildung Landwirtschaft 2026.
Gratulationen gab es am 1. Juli von allen Seiten. Familienangehörige, Lehrmeister/innen, Lehrkräfte, VTL-Vertreter/innen und Gäste von Thurgauer Ämtern und Organisationen waren am 1. Juli 2026 nach Salenstein gekommen, um den Abschluss der frisch gebackenen Landwirtinnen und Landwirte EFZ und EBA zu feiern.
66 erfolgreiche Berufsleute
Nicht weniger als 19 Frauen und Männer schlossen ihre Lehre als Landwirt/in EFZ mit einer Note von 5.3 und höher ab. Dabei überflügelte eine Absolventin alle: Tina Albietz aus Riehen (BS) erzielte die Höchstnote von 6.0. Insgesamt nahmen 49 Männer und zehn Frauen am Mittwoch ihre EFZ-Zeugnisse entgegen. 32 hatten den Lehrgang Landwirt/in EFZ in Erstausbildung, 21 in Zweitausbildung und 6 in Nachholbildung absolviert.
Beim Lehrgang Landwirt/in EBA war Pascal Eigenmann aus Andwil (SG) mit einer hervorragenden Schlussnote von 5.6 Lehrgangsbester. Fünf Männer und zwei Frauen schlossen ihre Lehre als Landwirt/in EBA ab.
Den Mut nie verlieren
Besonders gross war die Vorfreude auf den diesjährigen Gastredner, FCSG-Präsident Matthias Hüppi. Und er hatte eine Überraschung dabei, nämlich den «Chübel» des Cupfinals, den der FCSG an Pfingsten gewonnen hatte. Es gebe einige Parallelen zwischen dem Gewinn des Pokals und dem Abschluss einer Berufslehre, so Hüppi. «Beides erfordert einen langen Weg, Ausdauer, Mut und Standhaftigkeit.»
Den frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen gab er mit auf den Weg, standhaft zu bleiben. «Von allen Seiten versucht man, euch zu beeinflussen, aber am Schluss müsst ihr selber entscheiden und die Verantwortung tragen.» Auch für den FCSG und besonders für ihn als Präsidenten sei Standhaftigkeit ein wichtiger Pfeiler gewesen, damit der Club 2026 endlich den begehrten Pokal nach St. Gallen holen konnte.
Text: Stefanie Giger
