Die neunte Generalversammlung der IG Thur war geprägt von einer lebhaften Debatte um den Wert von Kulturland, die Grösse der Gewässerräume und Interessenabwägungen. Martin Eugster, Leiter Amt für Umwelt, stellte sich der Diskussion.
Mehrfach fiel das Stichwort Versorgungssicherheit. So wollte ein Landwirt wissen, wann die Ernährungssicherheit, im Hinblick auf die unsichere Weltlage und die Zuwanderung, im Thurgau Vorrang vor der Revitalisierung habe. Martin Eugster antwortete: «Es sind verschiedene Schutzziele, die bei Thur3 auf einen Nenner gebracht werden müssen.» Die Interessensabwägung auf Stufe Konzept (Thur3) und Korrektionsprojekt seien zwei verschiedene Sachen. «In den Korrektionsprojekten findet die Interessensabwägung im Detail statt.» Die Beispiele Bonau und Exerzierplatz Weinfelden würden zudem zeigen, dass Speziallösungen zugunsten des Fruchtfolgeflächenerhalts möglich seien.
