Bei den aktuell tiefen Strompreisen ist es für Landwirtschaftsbetriebe kaum mehr interessant, Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen. Das bietet die Möglichkeit, die Selbstversorgung auf dem Betrieb zu optimieren. Reto Beerli gab einen Einblick, wie er dies auf seinem Betrieb in Opfershofen handhabt.
Durch das Betriebswachstum und Automatisierung im Stall stieg auch der Strombedarf. Dies bewog Beerli dazu, in Photovoltaik zu investieren. Gleichzeitig kaufte Beerli einen Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von 100 kWh. Christian Wolf von der MBRsolar AG, einem Tochterunternehmen des Maschinenrings, sagte: «Will man den Eigenverbrauch optimieren – mit einer Solaranlage und allenfalls einem Batteriespeicher – muss man zuerst einmal den Bedarf und den Verbrauch ermitteln. Dabei müsse man die Stromrechnung genau analysieren. Es reiche nicht, einfach von der Gesamtsumme auszugehen.
