Am 22. September 2025 wurden die ersten konventionellen Rüben per Lastwagen in die Fabrik in Aarberg angeliefert, um im Silo einen Grundstock zu schaffen. Die Verarbeitung der Rüben begann am Mittwoch, 24. September. Für die Bahnlieferungen mussten kurzfristig Anpassungen an den Verladeplänen vorgenommen werden. Grund dafür war, dass sämtliche Bahnwagen für den Transport der Bio-Rüben nach Frauenfeld im Einsatz waren und die zu transportierenden Bahnvolumen in gewissen Regionen über den Erwartungen lagen. Der Zuckergehalt beträgt 14,7% und der Erdanhang 6,5%. In Frauenfeld läuft die Bio-Kampagne weiterhin. Die Rüben sind von guter Qualität, und die Fabrik kann konstant verarbeiten. Der Zuckergehalt beträgt 15,8% und der Erdanhang 6.5% Die Bio-Kampagne wird Mitte der Kalenderwoche 39 abgeschlossen sein. Nach dem Ausfahren und Umstellen der Fabrik kann die konventionelle Kampagne am Freitag, 3. Oktober beginnen. Die Erkenntnisse nach der ersten Verarbeitungswoche in Aarberg bestätigen die Tendenz der dritten Erhebung. In gewissen Laderayons liegt der durchschnittliche Ertrag an Reinen Rüben bei rund 100 t/ ha. Diese erste Tendenz ist erfreulich und wird auch der Fall sein für das Werk Frauenfeld. Diese Erträge gekoppelt mit einer Flächensteigerung beeinflussen auch die Dauer der Kampagne. Beide Fabriken werden bis im Januar mit der Verarbeitung der hohen Rübenmenge beschäftigt sein. Für das Werk Frauenfeld werden, wie gewünscht, am Ende der Kampagne vor allem Deutsche Rüben verarbeitet. Damit es logistisch machbar ist, sind wir jedoch auf eine gewisse Menge an Schweizer Rüben angewiesen. Wir danken allen internen wie auch externen Beteiligten für ihren Einsatz bei der Umsetzung der Logistik.
Text: Schweizer Zucker AG
