An einer Flurbegehung zum Thema Wassermanagement stellten Thurgauer Betriebe ihre Strategien und Bewässerungsprojekte vor. Mit einem Bodenprofil in Kartoffeln und Bodensensoren thematisierte die BFH-HAFL die grosse Bedeutung des Bodens als Wasserspeicher. Im Weiteren wurde das anfangs Jahr gestartete Ressourcenprojekt «Integrales Wassermanagement TG» vorgestellt.
Längst reicht das Wasserspeichervermögen des Bodens vielerorts nicht mehr aus, um die Kulturen ausreichend mit Wasser zu versorgen, wie das auch auf dem Hungerbühl in Pfyn der Fall ist. Dort bewirtschaften die Familien Mengelt und Braun je einen benachbarten Biobetrieb. Wassermangel ist auf dem Hungerbühl ein Dauerzustand. «Unsere Böden bestehen aus einer dünnen Humusschicht, gefolgt von sandigem Lehm, wo das Wasser rasch abfliesst», sagte Andreas Braun. Dazu kommt eine Niederschlagsmenge von nur rund 900 mm pro Jahr. Auch sind all ihre Flächen gegen Süden exponiert.
Text: Daniela Clemenz, BauernZeitung
