An der Frühlingsbasiskonferenz wurde über die 2. Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) informiert. Das ARE war mit drei Vertretern angereist: Amtschefin Andrea Näf, Jonas Büchel und Dominique Wehrli.
Das RPG 2 hat zum Ziel, die Gebäude ausserhalb der Bauzone sowie die versiegelten Flächen zu stabilisieren. Die Bestimmungen gelten ab dem 1. Juli 2026. Im Kanton Thurgau dürfen noch maximal 324 zusätzliche Gebäude dazukommen und 19 ha versiegelte Flächen, wobei die Landwirtschaft von Letzterem ausgenommen ist. Bei den Gebäuden wird die effektive Zahl gezählt, unabhängig von der Grösse – ob ein Bienenhäuschen oder ein Legehennenstall spielt also keine Rolle. Auch zählt der Anbau an ein bestehendes Gebäude, zum Beispiel an einen Stall, nicht als neues Gebäude.
