Am Montagabend sind auf dem Arenenberg zum dritten Mal der weisse und der rote Thurgauer Staatswein 2025 erkoren worden. Beide Weine stammen aus dem Uesslinger Weingut Engel.
Regierungsrat Walter Schönholzer sprach von einer sehr erfolgreichen Geschichte, die hinter der Kürung des roten und weissen Thurgauer Staatsweins steckt. «Die Weine sind effektive, sympathische Botschafter des Thurgaus.» In diesem Jahr kommen die beiden Staatsweine zu einer weiteren besonderen Ehre. «Wir werden diese als Gastkanton 2026 an der nationalen Regierungsratskonferenz in Interlaken ausschenken», merkte der Regierungsrat an. Die eingereichten Weine wurden durch eine sechköpfige Fachjury am 27. Mai degustiert und bewertet. Sie nominierten je die drei besten Weine für das Finale. In der Endrunde standen bei den Weissweinen das Weingut Schmid aus Basadingen, das Weingut Engel aus Uesslingen und die Rutishauser DiVino SA. Bei den Rotweinen schafften es das Weingut Saxer aus Nussbaumen, Haag Weine aus Hüttwilen und wiederum das Weingut Engel aus Uesslingen in den Final.
Eine VIP-Jury entschied dann, welche Weine die Thurgauer Staatsweine 2025 werden. Unter grosser Anspannung warteten die Finalisten, welche Namen Walter Schönholzer aus den jeweiligen Couverts zauberte und das Geheimnis um die diesjährigen Staatsweine lüftete. Beide Weine kommen aus Uesslingen, wo das Weingut Engel mit Markus Frei, Sonja Holenweger und Julian Holenweger gross auftrumpfen konnte. Beim Müller-Thurgau fiel die Wahl der VIP-Jury auf den mit einem sehr feinen Muskatton hinterlegten «Engelwy Müller-Thurgau 2024». Bei den Rotweinen setzte sich der «Engelwy Angelo Mio 2023» durch.
Text: Roland Müller
